| SKB - Die Solisten der Kammerphilharmonie Berlin |
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"Ich habe mich nach Leuten umgeschaut, die die gleiche Begeisterung mitbringen wie ich." Und nach einem Programm, das dem hohen Potential der Musiker entspricht: Spätromantik und Moderne. Elgar, Mahler, Ravel, Schostakowitsch, Bernstein und viele andere, auch weniger bekannte Komponisten sollen für "Überraschungen" sorgen. Seine Programme sind mehr als nur nur lose Sequenz von Werken, sondern wohlabgestimmte Arrangements unter einem verbindenden Grundgedanken. An Zielstrebigkeit hat es Joris Bartsch Buhle nie gefehlt: "Mit sechs wußte ich ich schon, daß ich Dirigent werden wollte." Als Vierjähriger bekam er seine erste Geige. Später studierte er an der Hans-Eisler-Musikhochschule und war drei Jahre ständige Aushilfe bei den Philharmonikern. Neben zahlreichen kammermusikalischen Verpflichtungen im In- und Ausland beschäftigte er sich intensiv mit dem Dirigieren, was zahlreiche Studienaufenthalte bei Giuseppe Sinopoli an der Deutschen Oper Berlin und der Staatskapelle Dresden zur Folge hatten. Zwei Jahre reiste er ihm auf eigene Kosten quer durch Europa hinterher, um sich vom Meister unterrichten zu lassen. Zubin Mehta lernte Joris kennen, nachdem er schon des öfteren den Geigenbogen mit dem Taktstock getauscht hatte. "Sie sind auch Dirigent?" habe der berühmte Mann interessiert gefragt. "Eigentlich nicht so richtig", antwortete Joris bescheiden. "Sind wir doch alle nicht", versetzte der Meister in Anspielung darauf, daß viele Orchesterchefs Seiteneinsteiger aus den Solisten-Reihen sind. Seit der Gründung der S.K.B. 1995 ist Joris Bartsch Buhle ihr künstlerischer Leiter.
Antje Weithaas
Michael Sanderling
Wilfried Strehle
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